Erstellen Sie ein Aufmaß mit Wandhöhen, Nischen, Unebenheiten und Lotabweichungen, denn Altbauwände überraschen oft. Gliedern Sie Ihre Küche in Vorbereiten, Kochen, Spülen, Lagern und Ausgeben. So reduzieren Sie Wege, bündeln Handgriffe und vermeiden chaotische Überlagerungen. Markieren Sie außerdem Putzwege, Abtropfflächen und Mülltrennung. Eine saubere Zonenlogik macht modulare Blöcke austauschbar, erweiterbar und langfristig anpassbar, wenn sich Lebenssituationen, Mietobjekte oder Geräteanforderungen ändern.
Türanschläge bestimmen, ob Auszüge kollidieren. Fensterbänke legen fest, wie hoch die Arbeitsfläche sinnvoll endet. Prüfen Sie Laufwege zur Wohnungstür, damit Einkaufstaschen ohne Hindernisse landen. Planen Sie Bewegungsradien für zwei Personen, auch wenn meist nur eine kocht. Achten Sie auf Sichtachsen zum Wohnbereich, vor allem bei offenen Grundrissen. Gute Planung respektiert Tageslicht, vermeidet Engstellen und schafft Ruhe, indem oft genutzte Bereiche zugänglich bleiben, ohne Schranktüren aneinanderstoßen zu lassen.